• Das seelische Girokonto in der Partnerschaft

Das seelische Girokonto in der Partnerschaft

Schon in der Anfangsphase der Beziehung eröffnet jeder Partner für sich, meist unbewusst, ein seelisches Girokonto. Hier wird Buch geführt.

Wenn zwei Menschen sich kennenlernen und eine Partnerschaft eingehen, spielen oft nicht bewusste Erwartungen, Hoffnungen und Sehnsüchte an den Partner eine Rolle.
So lange es mit dem PartnerIN gut geht, nehmen wir unser Konten gar nicht zur Kenntnis. Erst wenn Mangel entsteht, wenn sich das Guthabenkonto langsam, aber sicher leert, wenn sich auf dem Ärgerkonto immer mehr ansammelt, bilanzieren wir.
Abgerechnet wird meist, wenn das positive Konto fast leer und das Ärgerkonto überfüllt ist.

An diesem Punkt ist es schwierig, das positive Konto seines Partners oder sein eigenes wieder aufzufüllen. Die Kommunikation wird seltener und auch härter, denn der Fokus liegt mehr auf dem Minus als auf dem Plus. Daher wäre es ratsam, sein eigenes Konto wie auch das Konto des Partners im Auge zu haben und es rechtzeitig auszugleichen.

Wie?

In dem man über Konflikte verhandelt, Wünsche und Bedürfnisse mitteilt und respektvoll kommuniziert.

Überprüfen Sie immer wieder Ihr Girokonto und füllen Sie Ihr Guthabenkonto und das Ihres Partners rechtzeitig auf.

In diesem Sinne – lassen Sie es sich gutgehen!


 

 

 

© AdobeStock/DOC RABE Media

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