• Zilly Zitzelsberger

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet »systemisch«?
Alle Menschen leben in Beziehungen, Gruppen, Teams, Kollegen- oder Freundeskreisen (»Systemen«). Verändert sich ein Element im Gefüge oder gerät in Bewegung, so hat das Auswirkungen auf alle. Mit systemischem Blick werden wir Ihre Handlungen und Entscheidungen im Therapieprozess immer auf Wirkungen und Auswirkungen auf andere ansehen. Vor allem geht es um Muster im Denken, Handeln und in der Kommunikation. Diese zu entlarven und gegebenenfalls zu verändern steht im Mittelpunkt.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Nein. Die Kosten für die systemische Therapie werden leider (trotz der wissenschaftlich nachgewiesenen Wirksamkeit und Effizienz) derzeit noch nicht von den gesetzlichen oder privaten Krankenkassen übernommen. Für die sogenannte »Systemische Psychotherapie« entsteht gerade ein sozialrechtliches Zulassungsverfahren. Somit sind die Gespräche bei mir kostenpflichtig und werden im Anschluss des Gespräches bar bezahlt. Sie erhalten eine Quittung mit allen notwendigen Daten.

Benötige ich den Überweisungsschein eines Arztes?
Nein. Es ist keine Überweisung erforderlich, da nicht über die Krankenkasse abgerechnet wird. Dennoch ist es gut, wenn Ihr Arzt um Ihre Beschwerden weiß, damit andere Ursachen ausgeschlossen sind. Psychotherapie ersetzt keinen Arztbesuch.

Erfährt die Krankenkasse oder Versicherung von den Gesprächen?
Nein. Da ich eine Privatpraxis führe, rechne ich nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen ab. Wenn Sie als Selbstzahler kommen, erlangt niemand Kenntnis von Ihren Gesprächen bei mir, es sei denn, Sie erteilen mir dazu schriftlich den Auftrag. Generell unterliege ich der Schweigepflicht und es gelten die aktuellen Datenschutzrichtlinien.

Was kostet eine Therapiesitzung?
Eine Therapiesitzung in der Einzeltherapie kostet Sie 80,00 Euro, in der Paar- und Familientherapie 100,00 Euro. Nach § 4 Nr. 14 UStG sind Heilbehandlungen (Vorbeugung, Behandlung und soweit möglich Heilung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen) beim Heilpraktiker eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie – von der Umsatzsteuer befreit.

Wann bekomme ich einen Termin?
Sie bekommen bei mir in der Regel innerhalb von 1–2 Wochen einen Termin für ein Erstgespräch. Auch danach plane ich so, dass unsere weiteren Gespräche je nach Ihren Bedürfnissen und meiner Kapazität in kurzen oder längerfristigen Abständen (2–4 Wochen) stattfinden können. Es entstehen keine Wartezeiten für Sie.

Wie lange dauert ein Gespräch?
In der Regel dauert eine Sitzung in der Einzeltherapie und auch in der Paartherapie 60 Minuten. Im Einzelfall wird diese individuell angepasst.

Wie lange dauert eine Therapie und in welchem Abstand findet sie statt?
Die Dauer einer Therapie ist sehr individuell und hängt von Ihren persönlichen Anliegen, Ihrer Ausgangssituation und Ihren Zielvorstellungen ab. Grundlegende Veränderungen können einen längeren Zeitraum benötigen. Am Ende eines jeden Gespräches wird abgesprochen, ob und wann ein weiteres Gespräch von Ihnen gewünscht ist. Die Abstände der Gespräche sind meist zu Beginn alle 14 Tage um den Veränderungsprozess anzustoßen. Mit der Zeit können Abstände von 3 bis 6 Wochen verabredet werden.

Wann soll ich in der Praxis da sein?
Bitte kommen Sie zum Termin ein paar Minuten vorzeitig, aber nicht allzu früh, denn dann stören Sie gegebenenfalls das Gespräch mit dem Klienten vor Ihnen und bitte nicht zu spät, denn dann verringert sich dementsprechend Ihre Therapiezeit.

Der Termin muss kurzfristig abgesagt werden. Was ist zu beachten?
Wenn Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, können Sie diesen 24 Std. vorher kostenfrei absagen. Da ich Ihnen speziell diesen Termin vorhalte, muss ich Ihnen bei Nichterscheinen diesen voll in Rechnung stellen.

Welche Vorteile hat die Selbstzahlung?
Freie Methodenwahl:
Ihnen stehen hierbei deutlich mehr Methoden für eine psychotherapeutische Behandlung zur Verfügung als die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlten Verfahren.
Kein Verwaltungsaufwand und Diagnosehinterlegung: Der Start wird nicht durch Bürokratie der gesetzlichen Krankenkassen erschwert. Die Therapie bleibt Ihre persönliche Angelegenheit – Sie werden nicht »aktenkundig«. Das wiederum kann Vorteile beim Abschluss anderer Versicherungen haben (maximale Diskretion).
Keine lange Wartezeiten: Innerhalb von 1 bis 2 Wochen ist ein Termin meist möglich.

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