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Hinten im Bus

Stellen Sie sich vor, der Bus steht für Ihr Leben und Sie sind der Fahrer oder die Fahrerin. Sie starten den Motor, und an der ersten Haltestelle steigen die Angst, Sorgen und Befürchtungen als Passagiere ein. Sie setzen sich nach hinten und beginnen zu rufen: »Das schaffst du nie … denk an das letzte Mal … auf gar keinen Fall !«

Möglichkeit eins: Kämpfen

Sie reagieren wie wohl die meisten von uns: Sie halten an und gehen nach hinten, um zu diskutieren. Sie versuchen, die Passagiere zu überzeugen, zu beruhigen und versuchen sogar den ein oder anderen hinauszuwerfen. Manchmal gelingt das für einen Moment, dann wird es still. Währenddessen aber steht der Bus und neue Gefühlspassagiere steigen zu, obwohl die alten noch gar nicht weg sind, im Gegenteil, sie warten nur auf den nächsten Moment.

Möglichkeit zwei: Nachgeben

Sie fahren dorthin, wohin die Passagiere es verlangen. Es wird ruhiger. Aber jedes Nachgeben macht die nächste Forderung wahrscheinlicher: nicht auf die Autobahn, nicht in die fremde Gegend, nicht dorthin, wo es schon einmal schiefging. Die Strecken werden vertrauter und immer kürzer, bis der Bus nur noch dieselben Runden dreht. Es fühlt sich sicher an, aber Sie kommen nirgends mehr an.

Möglichkeit drei: Weiterfahren

Die Angst und ihre Verbündeten dürfen ruhig mitfahren, und sie dürfen auch rufen. Sie müssen sie weder zum Schweigen bringen noch ihnen das Kommando über die Richtung überlassen. Sie schauen nach vorn, wählen den Weg und fahren.

Das fühlt sich anfangs nicht gut an. Die Stimmen werden vielleicht sogar lauter, wenn Sie abbiegen.

Der Satz der hilft: Ich höre euch. Ich fahre trotzdem.

Damit verlieren die Angst, die Sorgen und die Befürchtungen ihre Macht, denn Sie hören auf, ihre Forderungen zu erfüllen. Der Bus bewegt sich und Sie kommen an Ihrem Ziel an.

In diesem Sinne:
»Fahren Sie weiter!«